Aermec NXW-H | Wasser-Wasser Wärmepumpe
Die Aermec NXW-H ist eine wassergekühlte Wärmepumpe zur Innenaufstellung, die für die kälteseitige Umkehrung optimiert wurde. Während die Standard-NXW die Umschaltung zwischen Heiz- und Kühlbetrieb wasserseitig (über externe Ventile) löst, erledigt die NXW-H dies intern über den Kältekreislauf. Sie ist ein hocheffizientes System für mittlere bis große gewerbliche Anwendungen, das Kaltwasser für die Klimatisierung und Warmwasser bis zu 55 °C für die Heizung liefert.

Merkmale
Umschaltung: Kälteseitig reversibel (H-Version) – das Gerät wechselt den Modus intern, was die hydraulische Installation im Technikraum erheblich vereinfacht.
Technologie: Einsatz von hocheffizienten Scroll-Verdichtern und optimierten Plattenwärmetauschern.
Leistung: Kühlleistung von ca. 105 bis 385 kW und Heizleistung von ca. 119 bis 434 kW.
Betriebsbereich: Erzeugung von Warmwasser bis 55 °C; Kaltwasserbereitung bis -10 °C (mit Glykol) für Prozesskühlung möglich.
Kältemittel: Betrieb mit dem bewährten Kältemittel R410A.
Konfigurationen
Baugrößen: In zahlreichen Leistungsstufen verfügbar (0500 bis 1650).
Ausführungen:
Standard: Optimiert auf Effizienz und Kompaktheit.
L (Schallgedämpft): Mit zusätzlicher Schalldämmung der Verdichter für besonders geräuschkritische Innenräume.Hydraulik-Optionen: Kann mit integrierten Pumpen (fest oder variabel) für beide Kreisläufe (Quelle und Anlage) bestückt werden.
Schnittstellen: Volle Konnektivität zu GLT-Systemen via Modbus oder BACnet.
Stärken
Installationsvorteil: Durch die kälteseitige Umkehrung entfallen komplexe externe Umschaltgruppen im Wasserkreislauf, was Platz und Kosten spart.
Hohe Teillast-Effizienz: Dank der Multi-Scroll-Technologie passt sich das Gerät präzise an den tatsächlichen Bedarf an.
Kompakte Bauform: Die schmale Konstruktion ist ideal für Sanierungen, bei denen das Gerät durch Standardtüren in den Keller transportiert werden muss.
Redundanz: Ab einer gewissen Baugröße sorgen zwei unabhängige Kältekreise für hohe Betriebssicherheit – ein Ausfall führt nicht zum Totalstopp der Anlage.
