regelmässige Funktions- und Integraltests
Ihre Kälteanlage ist im Notfall nur so sicher wie ihr schwächstes Glied. Besonders bei Anlagen mit brennbaren oder toxischen Kältemitteln (A2L, A3, B2L) sowie grossen HFO- oder Ammoniak-Systemen ist das reibungslose Zusammenspiel aller Sicherheitskomponenten überlebenswichtig. Während die Standardwartung meist nur die Funktion prüft, sichern wir durch professionelle Integraltests die gesamte Kette: Von der Detektion über die Sturmlüftung bis zur Not-Abschaltung müssen alle Systeme hand-in-hand greifen. Wir sorgen dafür, dass Sie die gesetzlichen Anforderungen (SN EN 378, Störfallverordnung) erfüllen, Haftungsrisiken minimieren und im Ernstfall Menschen sowie Sachwerte zuverlässig schützen.

Sicherheit sichern, Haftung reduzieren.
Verlassen Sie sich nicht auf den Stand der Inbetriebnahme. Ein ungetestetes Sicherheitssystem ist ein unkalkulierbares Risiko für Mensch und Betrieb. Wir prüfen Ihre Anlage herstellerunabhängig auf Herz und Nieren – für garantierte Compliance und echte Betriebssicherheit.
Funktions- und Integraltests
Der kritische Unterschied: Warum ein Funktionstest allein nicht ausreicht!
Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass die Prüfung einzelner Komponenten die Sicherheit der gesamten Anlage garantiert. Wir unterscheiden daher strikt zwischen zwei Prüfphasen:
1. Der Funktionstest (Einzelprüfung)
Hierbei wird geprüft, ob ein Bauteil für sich allein arbeitet.
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Beispiel: Löst der Kältemittelsensor bei der Testgas-Gabe aus? Läuft der Notlüfter an, wenn er manuell gestartet wird?
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Das Problem: Ein Funktionstest prüft nur Abschnitte. Er gibt keine Garantie, dass im Ernstfall auch das Signal des Sensors tatsächlich den Lüfter erreicht oder die Anlage abschaltet.
2. Der Integraltest (Systemprüfung als Einheit)
Der Integraltest ist die Königsdisziplin der Sicherheitstechnik. Wir betrachten das gesamte Störfallszenario als Einheit. Wir simulieren eine Leckage und prüfen, ob die gesamte Sicherheitskette "Hand-in-Hand" funktioniert:
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Detektion: Sensoren erkennen das Gas.
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Logik: Die Steuerung verarbeitet das Signal ohne Softwarefehler.
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Aktion: Die Sturmlüftung läuft an, Brandschutzklappen öffnen, die Not-Abschaltung trennt die Verdichter vom Netz und löst die Fernalarmierung aus.
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Das Ziel: Nur der Integraltest beweist, dass das Zusammenspiel aller Gewerke im Sekundenbruchteil eines Störfalls fehlerfrei funktioniert.
Unser Leistungsumfang:
Ihr Full-Service-Audit
Wir bieten Gemeinden, Industriebetrieben, Anlagenbetreibern und Immobilienbesitzern eine herstellerunabhängige Expertenprüfung:
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Zertifizierte Sensorprüfung: Kalibrierung und Prüfung der Gaswarnsensoren mit spezifischem Prüfgas.
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Wirk-Prüfung der Aktorik: Validierung von Not-Aus-Szenarien, Magnetventil-Schaltungen und Belüftungssystemen.
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Schnittstellen-Check: Überprüfung der Signalwege zur Gebäudeleittechnik (GLT) und zu externen Alarmempfängern.
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Rechtssichere Dokumentation: Erstellung detaillierter Prüfberichte für Behörden (Suva, Arbeitsinspektorat) und Sachversicherer.
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Mängelanalyse: Aufzeigen von Schwachstellen in der Sicherheitslogik und Optimierungsvorschläge.
Ihr Mehrwert: Haftungsschutz und Betriebssicherheit
Ein ungetestetes Sicherheitssystem ist ein unkalkulierbares Risiko. Durch unsere regelmässigen Funktions- und Integraltests sichern Sie nicht nur den Werterhalt Ihrer Anlagen, sondern erfüllen Ihre Sorgfaltspflicht als Betreiber vollumfänglich. Sie minimieren Haftungsrisiken und schützen das Wichtigste: Menschenleben und die Umwelt. Die Gesetzgebung (VUV/StFV) und die Fachnorm SN EN 378 schreiben kein fixes Datum vor, verpflichten Sie jedoch zur regelmässigen Verifikation Ihrer Sicherheitseinrichtungen. Gehen Sie kein Risiko ein und lassen Sie Ihre Anlagen fachgerecht prüfen.
Unsere Empfehlung:
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Jährlich: Funktionstest der Sensorik und Alarmmittel.
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Alle 2 Jahre: Vollständiger Integraltest, um das Zusammenspiel aller Systeme (Lüftung, Not-Aus, GLT) rechtssicher zu bestätigen. Spätestens nach jedem Software-Update oder Umbau ist ein Integraltest zwingend erforderlich.



